Etikette 

Ja, das gute Benehmen in Frankreich. Da hatte ich gestern meine Schwierigkeiten. Heute nachmittag gab es leider zu spät die Benimmschule. Viele Verhaltensregeln sind doch sehr ähnlich. Man setzt sich nicht breitbeinig zum Essen, puhlt nicht mit dem Finger in Ohren, Nase und Mund und derlei Selbstverständlichkeiten. 

Sehr gesellig,  aber irgendwie auch zeitraubend ist die Angewohnheit, einen Aperitif zu nehmen. 9 von 10 Franzosen machen das mindestens einmal pro Woche. Morgen sollen wir bei einer Verkostung erfahren , welcher Käse dafür geeignet ist:)

Eine Sache, die mir auch in Deutschland Schwierigkeiten bereitet, seit sie en vogue (:)) geworden ist, gehört zu den normalen Umgangsformen : das Küsschen – Geben. Man muss aber wissen wo man sich befindet (1,2,3 oder 4!) Küsse, je nach Gegend, weiterhin spielen Situation und soziale Stellung eine Rolle. Man achte außerdem sehr auf die angemessene Intensität. Da bin ich im Nachhinein noch stolz, dass wenigstens der Abschied vom Chefkoch tadellos geklappt hat.

Zwischendrin war ich im Museum, das in der Mittagszeit hauptsächlich von Wachpersonal und mir bevölkert war. Die meiste Zeit habe ich mit den alten Niederländern verbracht. Für Francis Bacon und Bruce Nauman hatte ich keine Nerven. 

In meditativer Ruhe habe ich stattdessen ergebnisoffen über die Satzstellung bei Verneinungen nachgedacht:) 

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