Ne me quitte pas

Verlass mich nicht, seufzt Jacques Brel aus tiefstem Herzen, aber auch er weiß schon am Anfang des Chansons, dass das Ende unausweichlich ist. Heute morgen stehen  die letzten Unterrichtsstunden an. Bei Tabu und bei einem Fragespiel kann ich ganz gut mithalten, aber Stadt, Land, Fluss läuft mies, weil mir spontan nicht genug Wörter einfallen wollen. Dann verabschieden wir unsere entzückende Lehrerin, bekommen ein Zertifikat und plötzlich ist Schluss.

 Jetzt nur noch ein Ausflug mit vielen anderen Leuten, die hier einen Sprachkurs machen, z.B. auch die nette Holländerin aus dem Kochkurs. Wir klettern in den Bus und fahren ein knappes Stündchen bis Aigues-Mortes, was totes Wasser bedeutet und stilles, ruhiges Wasser meint. Das im Mittelalter entstandene Örtchen ist komplett von einer beeindruckenden 7m dicken Mauer umgeben, drinnen sind die Straßen im Schachbrett – Muster angelegt. Da kann sogar ich mich nicht verlaufen. Will ich auch nicht, denn auf dem kleinen, aber schönsten Platz herrscht ein Remmidemmi als wären 10 Junggesellenabschiede gleichzeitig eskaliert. Dabei hätte es so beschaulich sein können.

Es geht aber schon weiter, wir sehen uns die Salzgewinnung in den Salinen an. 

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