Rückstandsfrei

Manche Filme hinterlassen gar nichts, noch nicht mal ein schlechtes Gefühl. KINO-UPDATE. MILE 22 heißt der Film, in dem Mark Wahlberg ganz ordentlich den Spezialagenten mimt, sein Chef ist gar der von mir hochgeschätzte John Malkovich. Rückstandsfrei soll der Spezialtrupp Probleme beseitigen. Irgendein giftiger, hochradioaktiver Stoff ist immer irgendwo in Umlauf. Und dann diese verschlüsselten Festplatten. Zum Glück (oder Pech) haben sich ja die Überwachungsmöglichkeiten seit der ollen Kamelle Staatsfeind Nr. 1 enorm verbessert. Die Guten und die Bösen (endlich wieder die Russen, wie früher) nutzen alle technischen Möglichkeiten. Geprügelt wird ganz amtlich, besonders begabt zeigt sich Iko Uwais, so dass man sich während des Filmes nicht langweilt. Das Leben als Mensch im Geheimdienst ist halt brutal, gefährlich und oft kurz. Leider wenig glamourös und auch nicht erfolgreich, bezogen auf die Operation.

Ein kleiner Rest bleibt heute morgen bei mir doch vom Film hängen, nämlich die Frage, warum um Himmels Willen irgendein Mensch sein Leben für zweifelhafte politische und strategische Ziele opfern sollte. Da lob ich mir die Leute im Hambacher Forst.

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