Das Kind ist weg, schon wieder

Wieder verschwindet eine Jugendliche. Die Zeit läuft. Kann die Tochter gerettet werden? KINO-UPDATE. Laura (Zu-schön-für-die-Welt-Cruz) kommt aus Argentinien mit Tochter und Sohn herbeigereist um in Spanien an der Hochzeit ihrer Schwester teilzunehmen. Bis zum rauschenden Fest läuft alles, wie man es sich in Spanien romantischer Weise vorstellt. Der Wein fließt, die Männer sind echte Kerle und die Kirchenuhr hat ein Loch bei der Fünf, weswegen der Priester in der Hochzeitsmesse mahnt, Laura hätte besser ihren reichen Mann aus Argentinien mitgebracht. Der hatte für die Renovierung des Inneren der Kirche schon einmal viel Geld springen lassen. Gleiches würde jetzt für den Glockenturm und die Uhr benötigt. So weit, so stimmungsvoll. Dann bricht ein Gewitter herunter, der Strom fällt aus und ihre Tochter verschwindet spurlos aus dem Schlafzimmer. Schnell wird klar, dass sie entführt wurde. 300.000 Euro werden gefordert, kein Einschalten der Polizei. Offenes Geheimnis heißt der Film und als Zuschauer kann man ab dieser Stelle gespannt verfolgen, welche Geheimnisse wem bekannt sind. Jetzt wird auch Paco (Zu-heiß-für -diese-Welt-Bardem) für die Geschichte immer wichtiger, Lauras Verflossener aus alten Zeiten. Die familiäre und dörfliche Idylle, die ohnehin brüchig war (offene Feindseligkeit gegenüber Saisonarbeitern inklusive) , implodiert. Empfehlenswert!

Und ich bleibe bei meiner Verschwörungstheorie: Die gechipten Kinder kommen…

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