Vorname: Sister, Nachname: Spaß

Zuerst der Spaß, dann das Vergnügen: Herzlichen Dank für die Teilnahme und Glückwunsch zum Gewinn des Freitagstexter-Pokals an die erste Kommentatorin, Feldlilie hier, die mit ihrer Bildunterschrift zum Schnappschuss einer Architekturführung in Chicago hier genau meinen Humor getroffen und dieses Ding hier gewonnen hat.

Solcherlei charmante Auszeichnungen empfehle ich meinen Schülern immer für ihre Bewerbungsmappe gut aufzuheben. Man weiß ja nie, womit man zukünftige Chefs von sich überzeugen kann.

Doch Vorsicht: Augen auf bei der Berufswahl! – das denke ich, wenn entzückende Schülerinnen mir mit schwärmerischem Blick erzählen, Psychologie studieren zu wollen. Denn diese haben dabei zumeist nicht die Statistikseminare im Blick, und auch nicht die lange Studienzeit, sondern denken insgeheim an die spannende Aufgabe, Serientäter zu entlarven.

Wie das in der Realität abläuft? Keine Ahnung. Aber im Film bringen sich die Damen damit oft in höchste Gefahr. KINO-UPDATE. Daher tat mir Dr. Ellie Staple (Sarah Paulson) bereits im Vorgucker leid. Was für eine blöde Idee, sich auf Verrückte zu spezialisieren, die angeblich Superhelden sind! Hoffentlich überlebt sie das Ende des Films. Wäre doch schade um diese hübsche Person. Tatsächlich versucht sie in Gesprächstherapie David Dunn (gutmütig: Bruce Willis), die Bestie (schillernd: James McAvoy) und Mr. Glass (strubbelig und zugedröhnt: Samuel L. Jackson) davon zu überzeugen, dass die sich alles nur einbilden. Fast wäre es geglückt..

Der eigentlich Verrückte ist jedoch Regisseur M. Night Shyamalan, der die Nerven hatte mit dem Film Glass eine Trilogie herzustellen, wo vorher noch keine war. Ihm ist erstaunlich gut gelungen, die Handlungsfäden der älteren Filme Unbreakable und Split miteinander zu verbinden. Auch die Jungschauspieler von damals hat er wieder zusammengekriegt – und sich selbst eine amüsante Nebenrolle verpasst. Sogar Oskar-Nominierungen wurden diesem Film zuteil. Die Bestie, im Normalzustand Kevin Crumb, beherbergt außerdem noch zig weitere Charaktere, die von James McAvoy hervorragend gespielt werden, obwohl ich ihn sowohl lispelnd als auch spanisch sprechend ziemlich nervig fand. An den Oskar glaube ich daher nicht.

Aber was wird denn nun aus der Psychologin? Nun, die hatte noch echte Überraschungen im Ärmel. Das hätte man sich denken müssen, sie lief immer in viel zu unprofessionell hochhackigen Schuhen herum. Eine geheimnisvolle Kleeblatt-Organisation spielt am Schluss eine wichtige Rolle. Was die eigentlich beruflich machen, muss der Regisseur uns in der nächsten Trilogie erzählen.

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