Essen, Trinken, Schauen

Gestern am späten Nachmittag verfransten wir uns im öffentlichen Nahverkehr Lissabons. Man soll ja mit der Tram 28 fahren, die einen durch malerische Teile der Stadt ruckelt. Das wissen alle Touristen, die sich in den kleinen Wagen quetschen und mit hochrotem Kopf versuchen, einen Blick nach draußen zu erhaschen.

Da laufen wir ein Stück und landen rein zufällig im Chapito, dem Restaurant der Zirkusschule mit schöner Aussicht.

Überhaupt ist Schauen das Zauberwort, Miradouros heißen die romantischen Orte.

Außer dem Schauen ist man hier zum Essen und Trinken, was alle Menschen überall gut gelaunt tun. Draußen, im Restaurant oder in der Markthalle.

In der ersten ist es heute morgen sehr ruhig, dafür sprechen wir mit einer Studentin, die dort die Kunstwerke ihrer Freundin betreut. Kunst aus Müll, denn sie studiert Nachhaltigkeit.

In der anderen Markthalle am anderen Ende der Stadt (inzwischen haben wir auch die Sache mit der Metro kapiert) ist die Hölle los. Ich entdecke Früchte, die ich noch nie gesehen habe und wir gönnen uns ein Probiermenü.

Und da die ganze Eile nichts taugt, sitzen wir jetzt im Trubel, weil mein kluger Mann beschlossen hat, dass wir einen Espresso trinken und einfach noch hier sitzen. Und schauen.

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