Die Kraft der Musik

Musikalisch bin ich nicht, Noten kann ich auch nicht mehr lesen, seit ich das Blockflötenspielen drangegeben habe (6. Schuljahr), aber ich habe lange im Chor gesungen und singe immer noch gern. Die emotionale Stärkung, die von einem Lied ausgehen kann, ist für mich nachfühlbar.

KINO-UPDATE. Was aus einem tröstenden Lied in einer Welt wie dieser werden kann, zeigt VOX LUX. Der Film ist aufgebaut wie eine Dokumentation und erzählt in vier Abschnitten über das Leben von Celeste. Sie überlebt knapp einen Amoklauf an ihrer Schule und singt beim Gedenkgottesdienst ein Lied, das ihre Schwester für sie geschrieben hat. Dieses Lied berührt alle, wird ein medialer Erfolg und Celeste zum Star. Das Mädchen in seiner zurückhaltenden Attitüde wird gespielt von Raffey Cassidy, die im späteren Verlauf des Films die Tochter von Celeste spielt. Die erwachsene Celeste wird verkörpert von Natalie Portman, die zeigt, dass sie schauspielerisch alles drauf hat:

was die Karriere und das Management (u. a. Jude Law) mit ihrer zarten Person gemacht haben, wie sie sich selbst mit und ohne Drogen in den Wahnsinn treibt, wie sie geifernd und speiend verbal um sich tritt, wie sie vergeblich versucht eine gute Mutter zu sein und wie sie auf der Bühne trotz allem funktioniert.

Regisseur Brady Corbet, zeigt die böse, die zynische Seite der Entertainment-Branche, die in Yesterday noch überwiegend launig daher kam.

Fazit: Ungewöhnlich und so echt, wie ein Film sein kann.

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