Wasserseitiges

Von Wertheim verabschieden wir uns mit einem schönen Abendessen auf der Burg. Da sei jetzt ein neuer Pächter, verrät uns die Dame aus unserem Gästehaus, der vorherige sei nicht zur empfehlen gewesen.

Wir sind sehr zufrieden. Ich mache meinen Vorsatz wahr, die landestypische Kost zu probieren.

Abendlicher Burgblick auf den Main.
Oan Wurschtsalat hab i gessen😊.

Wir radeln los und schnell wird es grün und lieblich, ist ja auch der Main. Überall Weiden am Ufer.

Beinahe hätte ich Tom Bombadil an der Weidenwinde erwartet. Aber fürs Auenland war der Radweg dann doch zu gut asphaltiert.

In Freudenberg war die Freude nicht groß, denn die schönen Lokale am Ufer hatten geschlossen bzw. eine Katzenklappe, an der man als keimiger Tourist etwas abholen durfte. Natürlich keine Toilette. Nä, da hatte ich keine Lust drauf. Also weitergeradelt.

Die Gänse sonst immer im Trupp. Diese hatte Einzelzimmer mit Frühstück.

Wir lassen uns nicht entmutigen und werden in Bürgstadt belohnt. Dieses kleine Dörfchen hat sich ganz dem Wein verschrieben, und jedes Schild verweist vehement auf Churfranken.

Ist ja Mittagspause 😊 Also Weinschorle mit dem hiesigen Müller – Thurgau und ein leckeres Flammküchlein.

So geht es: Der Wein auf dem Tisch…
und über dem Kopf.

Zum Glück nur noch ein kurzes Stückchen bis Miltenberg. Da ist jetzt wieder was los, sagt die Bedienung aus Bürgstadt. Früher, also vor Corona, hätten da im Sommer immer so viele Kreuzfahrtschiffe mit Australiern und Amerikanern festgemacht. Die seien die Altstadt rauf und runter, hätten nur bei Käthe Wohlfahrt eingekauft und seien dann verschwunden. Mit den aktuellen Touristen sei alles viel besser, das fänden auch die Geschäftsleute.

Gibt es zwei Läden von, hab nur einen fotografiert.
Zum Riesen, soll das älteste Gasthaus Deutschlands sein. Ist innen so urig wie außen, haben wir uns beim Essen erzählen lassen.
Das Schnatterloch, der alte Markt.

Die ganze Zeit radeln wir schon am Wasser entlang, jetzt müssen wir auch mal drauf und schauen uns die Stadt vom Wasser aus an.

Jetzt noch am Mainufer den Abend ausklingen lassen.

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