Fürsorgliches

Wasserschlösser im Münsterland gefällig? Wie wäre es mit der Burg Hülshoff, wo dereinst die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff das Licht der Welt erblickte – und sich aufgrund beschränkter Möglichkeiten wünschte, ein Mann zu sein.

Das soll jetzt aber nicht das Thema sein. Auf Burg Hülshoff, die seit einiger Zeit nun auch das Center for Literature beherbergt findet gerade ein Kultur-Event statt, das noch bis Sonntag dauert und sich mit künstlerischen Positionen zum Thema Fürsorge beschäftigt.

Woran ich heute Nachmittag teilhaben durfte, war ein Audio – Walk zum Roman Drehtür von Katja Lange-Müller. Der Roman selbst, aus 2016, ist ja schon für sich ein Knaller. Die Künstler haben daraus ein „begehbares Hörspiel“ gestaltet, das in einige Räume der Burg und aufs Gelände führt – am Schluss liest sogar die Autorin selbst.

Ein Schnäpschen gab’s auch, war wichtig für die Kunst.
Ambiente immer passend zum Text.
Papier-Vögelchen flattern überall.
Spiegelung in der Gräfte.

Das war ein Erlebnis. Und das Beste: Morgen gehe ich nochmal hin 😊

4 Kommentare

  1. Habs bei dir gelesen und gerade gelernt, dass Gräfte die westfälische Bezeichnung für Wassergraben ist, heißt in Hannover niederdeutsch Graft. Beide Wörter sind verwandt mit dem niederländischen Gracht. Korn zur Kunst ist ja hübsch. Viel Vergnügen auch beim zweiten Besuch!

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