Sommerfrisches

Na klar ist Stau auf der A1, so dass wir auf dem ersten Teil der Fahrt beschließen, die Autobahn zu meiden, denn wir haben es NICHT eilig, was ja an sich schon schön ist. Also fahren wir durchs malerische Tecklenburg mit der tollen Freilichtbühne, betrachten interessiert den Stromtrassenbau im Osnabrücker Land und beobachten eine Meise, die katzensicher in einer Verkehrsampel lebt. Am Nachmittag erreichen wir ein völlig leeres Heidehotel, in dem es trotzdem Waldmeister-Erdbeerrolle und Milchkaffee gibt.

Wir sind noch längst nicht da, in Hamburg stehen wir dann doch im Stau und schließlich regnet es. Es regnet sich sogar ein, so dass der erste Fahrradausflug und der geplante Grillabend gegen einen Restaurantbesuch getauscht werden.

Dann schlafen wir aus und am nächsten Morgen das:

Die pure Idylle, als hätte das Auenland seine Tore geöffnet, dabei sind wir in Deutschland, in der Gegend der Kieler Förde.

Flott aufs Rad, an ehrwürdigen Gutshöfen und malerischen Seen vorbei.

Nach einer Kaffeepause geht uns leider die Luft aus, nicht die Lust auf Entdeckungen, sondern aus dem Hinterreifen des Herrenrades, was den Spaß am Radeln erheblich schmälert. Es sind die Leihräder der Ferienwohnung, wir haben nichts dabei. Es beginnt ein Leben auf Pump. Die Leute sind sehr nett, drei Mal bekommen wir Luft und schaffen es damit fast bis nach Hause. Zum Glück hatten wir ein Bier kaltgestellt😀

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