Gigantomanisches

Warum müssen sie eigentlich immer länger werden? Mit dieser Frage (und damit einem beinahe wörtlichen Zitat) falle ich mal gleich mit der Tür ins Haus, denn für Vorgeplänkel fehlt mir die Zeit.

KINO-UPDATE. Ganze zwei Sunden und sechsundzwanzig Minuten sitzt man sich den Hintern platt. In einem Film, der ein bisschen spannend ist, aber gleichzeitig langweilig. Allerdings, Saurierfans kommen auf ihre Kosten. Alles, was man in vergangenen Teilen erleben durfte, wird in Jurassic World 3 erneut angeboten. Man trifft sie zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Sie jagen allein, gern auch in agilen Teams oder sind friedliche Grasfresser. Sie überraschen mit Fell, Federn oder der Fähigkeit, sich im Schnee zu tummeln, als habe der Wohlfühltemperatur. Nur eins gelingt nicht, sie stehen nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit. Um diesen buhlen auf der einen Seite eine hübsche Teenagerin, die das genetische Abbild ihrer verstorbenen Mutter ist und auf der anderen Seite garstige, sich millionenfach mehrende Wanderheuschrecken in Dackelgröße. Dazwischen müht sich Chris Pratt mit einer typischen Handbewegung als Dino-Flüsterer und Adoptivvater ab. Seitenhiebe auf Steve Jobs und technophile Großkonzerne werden nur zaghaft ausgeteilt. Wenn die Kinder Dinos mögen, kann man mit ihnen in den Film gehen. Für meinen Geschmack zitiere ich als Fazit einen anderen Dinosaurier:

Heute habe ich leider kein Foto für dich.

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