Perfektioniertes

Schon lange her, sehr lange, da habe ich mal im Fernsehen einen alten Schinken aus den 70ern gesehen, der mich sehr faszinierte. In einer niedlich-sauberen Kleinstadt namens Stepford gehen adrett gekleidete Frauen einkaufen, kümmern sich hingebungsvoll und intellektfrei um Haus, Garten und natürlich insbesondere um den Gatten, oben- und untenrum. Ein neu hinzuziehendes Paar lebt sich ein, die Frau hat aber recht schnell das Gefühl, dass da etwas nicht stimmt. Womit sie unbedingt recht hat. Denn die Frauen im Dorf sind nicht bescheuert, sie wurden ausgetauscht gegen Roboter. Augen auf bei der Partnerwahl!

KINO-UPDATE. Florence Pugh hat bei der Wahl ihres Filmpartners ausgesprochen gut aufgepasst, schließlich ist es der allseits beliebte und begehrte Harry Styles. Die beiden sind in ein upgedatetes Dorf wie Stepford gezogen, hier heißt es Victory. Das künstliche Städtchen liegt mitten im wüstenhaften Nichts, die Sonne scheint jeden Tag. Die Frauen gehen zum Ballett, zum Einkaufen, zur Party, aber verlassen niemals das Dorf, denn draußen soll es gefährlich sein. Sie sind glücklich, dass ihre Männer hart arbeiten, an gefährlichen Substanzen, wie es heißt. Mehr müssen sie nicht wissen weitergehende Fragen sind ohnehin nicht gestattet. Der Film überzeugt mit bonbonbunten Bildern … dann bricht die Idylle mehr und mehr ein, bis schließlich nach und nach enthüllt wird, was dort zwischen Männern und Frauen passiert ist. Ich verrate nur soviel: Man sollte die Jungs nicht zu lange allein vor dem Computer hocken lassen, da landen sie nur in schlechter Gesellschaft.

Don’t worry Darling ist nicht 100%ig durchdacht, trotzdem aber spannend!

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