Es führt ein anderer Weg nach Küsnacht…

wir sind nämlich nicht durch die hohle Gasse, sondern per Ausflugsschiff über den Zürichsee gekommen. Sehr gemächlich ziehen Schwäne und Haubentaucher ihre Bahnen, sie stören sich nicht am Schiff. Eine der letzten Fahrten dieser Saison, die mit dem Oktober endet. An der Schokoladenhölle Lindt & Sprüngli kommen wir unbeschadet vorbei. Aber einige Menschen steigen mit gut gefüllten Einkaufstaschen zu, die Mädchen sind sehr dünn, ich hoffe, sie essen alles selbst auf.

Wieder angelandet geht es gleich weiter. So abschreckend war der vegetarische Abstecher von gestern nicht, mein Mann schlägt vor, die Hiltl Dachterrasse – nah am Bahnhof gelegen – aufzusuchen. Höchste Zeit für einen Hipster – Drink. Mein Mann geht am Nachtisch – Buffet vorbei und…

Dann steht der nächste Programmpunkt auf dem Plan, zwei Stunden Führung durch die Altstadt. Wir werden belohnt mit Sonnenschein. Die Dame hat viel über die erfolgreichen 8 Millionen Schweizer und davon knapp eine halbe Million Züricher zu erzählen. 30 Prozent seien Migranten. Das fällt auch abends beim Italiener auf :Vor uns unterhalten sich zwei Männer in Französisch, hinter uns ein Pärchen in Japanisch, neben uns eine Gruppe in Englisch. Dass ausgerechnet die Schweizer mit Lenin Werbung machen, finde ich schon ein bisschen schräg. Und ausgerechnet in der Reformationshochburg leben mehr Katholiken, dank der italienischen Gastarbeiter. Ganz mediterran auch die Aussicht über den Fluss.

Danach sind wir fußlahm, der Höhepunkt des Tages steht aber noch aus. Darüber morgen.

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